Das Fahreignungsseminar (FES) ist ein freiwilliges Programm zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und – unter gesetzlichen Voraussetzungen – zum Abbau von Punkten im Fahreignungsregister. Es vereint pädagogische Inhalte mit psychologischer Reflexion, um riskante Verhaltensmuster zu erkennen und dauerhaft zu verändern.
Ziele des FES
- Punkteabbau: einmalig kann ein Punkt innerhalb eines Fünfjahreszeitraums reduziert werden, sofern die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sind.
- Verhaltensänderung: Ursachen von Regelverstößen verstehen und sichere Strategien entwickeln.
- Bewusstsein stärken: Risiken erkennen, Situationen besser einschätzen, Fehler vermeiden.
Aufbau des Seminars
- Verkehrspädagogischer Teil: Wissensauffrischung, aktuelle Regeln, typische Gefahrenschwerpunkte, praktische Fallbeispiele.
- Verkehrspsychologischer Teil: individuelle Analyse von Fahrstil und Entscheidungen, Entwicklung persönlicher Handlungspläne.
Ablauf und Dauer
- Modulare Durchführung: mehrere Sitzungen in kleiner Gruppe und/oder Einzelgesprächen.
- Praxisbezug: Arbeiten mit realen Alltagssituationen und konkreten Umsetzungsregeln.
- Dokumentation: Teilnahmebescheinigung für den behördlichen Nachweis.
Voraussetzungen für den Punkteabbau
- Zeitliche Bedingungen: Punkteabbau ist nur in gesetzlich definierten Grenzen und Intervallen möglich.
- Punktestand: der aktuelle Stand darf die jeweils zulässigen Schwellen nicht überschreiten.
- Einmaligkeit: Abbau von 1 Punkt ist innerhalb eines Fünfjahreszeitraums nur einmal anrechenbar.
Nutzen für Teilnehmende
- Direkter Effekt: Chance auf Reduktion des Punktestands.
- Langfristiger Effekt: stabileres, sicherheitsorientiertes Fahrverhalten.
- Rechtliche Klarheit: strukturierte Vorbereitung auf behördliche Anforderungen.
Hinweis: Konkrete Voraussetzungen, Fristen und Anrechnungsmodalitäten ergeben sich aus der jeweils geltenden Rechtslage; diese Darstellung ersetzt keine Rechtsberatung.




