EtG – Ethylglucuronid

Ethylglucuronid (EtG) ist ein direkter Metabolit von Ethanol und dient als sensibler Nachweismarker für Alkoholkonsum. Durch die Bindung von Ethanol an Glucuronsäure entsteht ein Stoff, der länger nachweisbar ist als reiner Blutalkohol und damit Aussagen zu Konsummustern ermöglicht.

Nachweis in Haaren und Urin

  • Haaranalyse: Beurteilungsgrenze meist < 7 pg/mg für Abstinenznachweise; eine Segmentlänge von 3 cm entspricht ungefähr 3 Monaten Rückblick.
  • Urinanalyse: Üblicher Cut-off 0,1 mg/l; geeignet für kurzzeitige Nachweise nach Trinkereignissen.

Stärken und Grenzen

  • Vorteile: Direkter Marker (unabhängig von Leberenzymerhöhung), hohe Sensitivität, geeignet zur Verlaufskontrolle.
  • Zu beachten: Labor- und Methodenunterschiede, mögliche Einflussfaktoren (z. B. Haarbehandlungen); Ergebnisse stets im Gesamtkontext bewerten.

Praktische Hinweise

  • Konstanz der Methode: Für Vergleichbarkeit möglichst dasselbe Labor und Verfahren nutzen.
  • Dokumentation: Befunde, Probenahmedaten und Rahmenbedingungen lückenlos festhalten.
  • Interpretation: Einzelwerte mit Verlauf, Anamnese und Verhalten zusammenführen.

Hinweis: Grenz- und Referenzwerte können je nach Labor/Richtlinie variieren; die fachliche Beurteilung erfolgt einzelfallbezogen.

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