Ein Drogenscreening dient der analytischen Überprüfung auf psychoaktive Substanzen und deren Metabolite. Untersucht werden in der Regel Urin (kurz- bis mittelfristiges Nachweisfenster) oder Haare (wochen- bis monatelanges Nachweisfenster, abhängig von der Haarlänge). Ziel ist die objektive Beurteilung, ob und in welchem Zeitraum ein Konsum stattgefunden hat.
Getestete Substanzklassen
- THC (Cannabis)
- Kokain und Metabolite
- Amphetamine/Metamphetamine
- Benzodiazepine
- Opiate/Opioide
- weitere je nach Panel (z. B. MDMA, Methadon)
Ablauf und Qualitätssicherung
- Probenahme: standardisierte Entnahme und Dokumentation
- Screening & Bestätigung: initialer Suchtest mit anschließender Bestätigungsanalyse mittels spezifischer Verfahren
- Kette der Verwahrung: lückenlose Nachverfolgbarkeit vom Abnahmezeitpunkt bis zum Befund
- Bericht: Ergebnis mit Angaben zu Matrix, Datum und analytischer Methode
Praxisrelevanz
- Abstinenznachweis oder Konsumnachweis im vorgegebenen Zeitraum
- Dokumentation für behördliche oder gutachterliche Zwecke
- Planbarkeit: Auswahl der geeigneten Matrix je nach Ziel (kurzes vs. langes Nachweisfenster)
Hinweis: Aussagekraft und Grenzwerte richten sich nach dem eingesetzten Testpanel, der Laborqualität und den vorgegebenen Standards.
Diese Darstellung ersetzt keine Rechts- oder Medizinberatung.




