CTU-Kriterien

Die CTU-Kriterien legen verbindliche Qualitätsanforderungen für forensische Laboranalytik fest. Sie definieren, unter welchen Bedingungen toxikologische Untersuchungen als zuverlässig, nachvollziehbar und begutachtungstauglich einzustufen sind. Dadurch wird sichergestellt, dass Ergebnisse rechtlich verwertbar und methodisch korrekt erhoben wurden.

Kernbestandteile der CTU-Kriterien

  • Stichprobendichte: Ausreichende Anzahl und zeitliche Verteilung der Proben zur sicheren Beurteilung eines Konsummusters.
  • Laborakkreditierung: Prüfungen müssen in fachlich anerkannten, qualitätsgesicherten und akkreditierten Laboren erfolgen.
  • Fristen & Prozesse: Festgelegte Zeitfenster für Probenahme, Transport, Analyse und Befundübermittlung inklusive lückenloser Dokumentation.
  • Methodenqualität: Validierte Testverfahren, definierte Nachweisgrenzen und dokumentierte Messunsicherheiten.
  • Probenkette (Chain of Custody): Sichere, nachvollziehbare Handhabung von der Entnahme bis zum Ergebnis.

Warum die CTU-Kriterien wichtig sind

  • Rechtssicherheit: Ergebnisse erfüllen formale und fachliche Anforderungen.
  • Vergleichbarkeit: Standardisierte Abläufe machen Befunde zwischen Laboren und Zeitpunkten besser vergleichbar.
  • Nachvollziehbarkeit: Transparente Dokumentation ermöglicht eine sachgerechte Bewertung.

Fazit: Die CTU-Kriterien schaffen klare Leitplanken für toxikologische Untersuchungen und sichern die Qualität, Belastbarkeit und gerichtsfeste Verwendbarkeit der Laborbefunde.

Hinweis: Konkrete Detailanforderungen können je nach Verfahren, Substanzklasse und Laborstandard variieren.

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