Die BASt ist die zentrale wissenschaftlich-technische Fachbehörde des Bundes für Belange des Straßenwesens. Im Kontext der Fahreignung übernimmt sie eine Schlüsselfunktion: Sie erkennt Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) an, überwacht deren Qualität durch regelmäßige Audits und veröffentlicht Forschungsergebnisse sowie Empfehlungen, die in Praxis und Verwaltung Anwendung finden.
Aufgaben im MPU-Kontext
- Anerkennung von Begutachtungsstellen: Prüfung der Voraussetzungen und Erteilung der Anerkennung für BfF.
- Qualitätssicherung: Laufende Überwachung, Audits und Evaluationsverfahren zur Sicherung einheitlicher Standards.
- Fachliche Leitlinien: Mitwirkung an Vorgaben, Empfehlungen und methodischen Grundlagen für die Begutachtungspraxis.
Forschung und Wissensbasis
- Forschungsberichte: Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien zu Verkehrssicherheit, Fahrverhalten und Fahreignung.
- Daten und Methoden: Weiterentwicklung von Mess- und Bewertungsverfahren für eine belastbare, nachvollziehbare Begutachtung.
- Praxisnähe: Transfer von Forschungsergebnissen in Richtlinien und Handlungsempfehlungen für Behörden und Institutionen.
Bedeutung für Betroffene
- Verlässliche Standards: Einheitliche Qualitätsmaßstäbe bei Begutachtungsstellen sorgen für Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
- Rechts- und Verfahrenssicherheit: Anerkennungs- und Auditprozesse stärken die Glaubwürdigkeit von Gutachten.
- Aktualität: Kontinuierliche Forschung stellt sicher, dass Verfahren und Kriterien dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen.
Hinweis: Beschreibung in Anlehnung an die Aufgabenwahrnehmung der BASt im Bereich Fahreignung und Verkehrssicherheitsforschung.




