Eine MPU wegen Alkohol ist einer der häufigsten Gründe, warum die Führerscheinstelle eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnet. Doch viele Betroffene fragen sich: Ab wann genau ist eine MPU Pflicht? Dieser Beitrag erklärt die gesetzlichen Grundlagen, Promillegrenzen, typische Abläufe und zeigt, wie du dich optimal auf deine MPU wegen Alkohol vorbereiten kannst.
Ab wann ist die MPU wegen Alkohol Pflicht?
Die gesetzliche Grundlage ist in der Fahrerlaubnisverordnung (§13 FeV) geregelt. Danach gilt:
- Ab 1,6 ‰: Eine MPU ist verpflichtend, wenn du mit diesem Wert oder höher am Steuer erwischt wirst.
- Ab 1,1 ‰: Auch hier kann eine MPU angeordnet werden, insbesondere wenn du ohne Ausfallerscheinungen gefahren bist. Dies deutet aus Sicht der Behörden auf eine Alkoholgewöhnung hin.
- Unter 1,1 ‰: In der Regel keine MPU – außer bei Wiederholungstaten oder zusätzlichen Auffälligkeiten.
Das bedeutet: Schon deutlich unter 1,6 Promille kann eine MPU wegen Alkohol drohen, vor allem wenn die Polizei Auffälligkeiten im Fahrverhalten dokumentiert oder du mehrfach auffällig geworden bist.
MPU bei Alkoholfahrt: Einfache Fahrt oder Wiederholungstat?

Entscheidend ist nicht nur der Promillewert, sondern auch dein Verhalten im Straßenverkehr und mögliche Wiederholungstaten:
- Erstauffälligkeit: Ab 1,6 Promille ist die MPU verpflichtend. Darunter meist nur Bußgeld, Fahrverbot oder Entzug.
- Wiederholungstäter: Auch bei niedrigeren Werten ordnet die Behörde eine MPU an, um deine Fahreignung zu prüfen.
- Kombination mit Straftaten: Bei aggressivem Verhalten, Unfall oder Mischkonsum (z. B. Alkohol + Drogen) steigt das Risiko einer MPU deutlich.
Warum auch schon ab 1,1 ‰ eine MPU drohen kann
Gerichte haben entschieden, dass schon ab 1,1 ‰ eine MPU angeordnet werden darf, wenn Betroffene trotz hoher Werte keine Ausfallerscheinungen zeigen. Das deutet auf eine mögliche Alkoholgewöhnung hin. In solchen Fällen prüft die Führerscheinstelle, ob ein dauerhaftes Risiko im Straßenverkehr besteht.
Abstinenznachweise bei MPU wegen Alkohol
Wer zur MPU muss, benötigt in vielen Fällen Abstinenznachweise. Diese können je nach Ausgangslage 6 bis 12 Monate umfassen und werden durch Haar- oder Urinanalysen dokumentiert. Ob Abstinenz oder „kontrolliertes Trinken“ gefordert wird, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Eine professionelle Beratung klärt, welche Strategie für dich passt.
Vorbereitung auf die MPU Alkohol

- Individuelles Coaching durch erfahrene Verkehrspsychologen
- Begleitende Online-Coaching-Videos für flexibles Lernen
- Hilfe bei Abstinenznachweisen und Dokumentation
- 98,5 % Erfolgsquote dank erprobtem Konzept
MPU wegen Alkohol – häufige Fragen
Wie lange dauert die MPU-Vorbereitung bei Alkohol?
Je nach Ausgangslage kann die Vorbereitung 6 bis 12 Monate dauern. Bei Abstinenznachweisen verlängert sich der Zeitraum entsprechend.
Wie viel kostet eine MPU wegen Alkohol?
Die Kosten variieren. Für die Begutachtung musst du mit etwa 500–800 € rechnen, dazu kommen Vorbereitung, Abstinenznachweise und ggf. Anwaltskosten. Wir bieten faire Preise mit Ratenzahlung.
Kann ich die MPU wegen Alkohol beim ersten Mal bestehen?
Ja – mit einer gezielten Vorbereitung. Unsere Erfolgsquote liegt bei 98,5 %. Entscheidend ist, dass du deine Einstellung reflektierst und dies im Gespräch mit dem Gutachter überzeugend darlegen kannst.
Weitere Gründe für eine MPU
Alkohol ist der häufigste Auslöser – aber nicht der einzige. Weitere Gründe findest du hier:
- MPU wegen Drogen / Mischkonsum
- MPU wegen Punkten
- MPU nach Straftaten
- MPU bei Fahren ohne Fahrerlaubnis
Fazit: MPU bei Alkohol frühzeitig vorbereiten
Eine MPU wegen Alkohol ist ab 1,6 ‰ Pflicht, kann aber schon ab 1,1 ‰ drohen. Wer gut vorbereitet ist, hat sehr gute Chancen, die Untersuchung beim ersten Versuch zu bestehen. Wir unterstützen dich mit individueller Beratung, Online-Coaching-Videos und einer Begleitungs-Garantie bis zum Bestehen.








